Sie will doch nur spielen

Mein 15jähriger Sohn bastelt sich seinen neuen Computer selbst zusammen. Nur bei einer Sache braucht er Hilfe, ich soll irgendwas gegen irgendwas drücken, damit er es festsurren kann.

Ich sage ihm, ich wolle noch einen Auftrag zu Ende bearbeiten, dann sei ich für ihn da. Kurze Zeit später bin ich soweit.

Er: „Mami, ich brauche noch sechs Minuten, bis dahin kannst du dich bitte noch selber beschäftigen.“

Ich (nach einer Minute): „Mir ist langweilig.“
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Und montags grüßt das U-Bahn-Tier

Foto und Collage:  Su Purol (Ars TexTrendi)

Foto und Collage:
Su Purol (Ars TexTrendi)

 

Montag morgen, ich begleite meinen Sohn zur Schule. Heute muß er etwas früher dort sein wegen einer Probe. Wir sind gut in der Zeit und kommen um 07.20 Uhr am U-Bahnsteig Rohrdamm an, fahren die Rolltreppe hinunter unter und erblicken das Display, berlinerverkehrsbetriebisch called „Daisy“, das uns freundlich, aber bestimmt ein: „Abfahrt in 12 Minuten“ zublinkt. Völlig aus dem BVG-Häuschen schnappen wir nach Luft, auf dem Bahnhof tummeln sich unzählige Schüler, die nun ebenfalls zu spät kommen werden ….was ist hier los? Weiterlesen

Gestern so irgendwie viel blöd in der U-Bahn

blödWährend ich mich an einer (freundlichen) Außensitzerin A.  unter Einbringung all meiner Yoga-Künste vorbei schlängele, die  auf den ersten Blick mit einer  Innensitzerin I.  in irgendeinem wie auch immer gearteten Verhältnis zu stehen scheint, höre ich zunächst nur das Wort „blöd“.

Bin selber gerade in einer blöden Verfassung und spitze die Öhrchen.

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Feeling like a Zuckerwatte

Zuckerwatte kleinWer sich schon immer dafür interessiert hat, wie sich der Stab, der die Zuckerwatte aufwickelt, wohl fühlt, aber doch nicht so brennend, dass er sich an der Heizwendel bis zum Fließpunkt bei rund 150 °C erhitzen möchte und durch die Zentrifugalkraft vom Spinnkopf weggeschleudert werden will, der sollte jetzt im Wald laufen.

Dort regnen nämlich zurzeit Unmengen an Raupen aus den Bäumen. Da sie ihren Abseilort aber unklugerweise nicht mit einem Warnschild versehen, rennst du als Läufer unweigerlich und ohne böse Absicht in die fast unsichtbaren Fäden hinein. Nach 10 km bist du dann ein ansehnlicher Wattebausch.

Ich hab gefragt, aber keiner wollte mich kosten.

Chapter Chapta

Chapta Es gibt ja Dinge in unserem Leben, die plötzlich urknallmäßig auftauchen. Die wir nutzen müssen, ob wir wollen oder nicht. Regelmäßige Fahrpreiserhöhungen der BVG zum Beispiel. Bei fahrplanmäßigen Aussetzern. Und Außensitzern. Alles wehrt sich in uns dagegen. Weil wir es nicht verstehen. Wie die 10 Euro pro Quartal beim Doktor, die uns mit plausiblen Gründen aufgedrückt werden, um dann mit nicht weniger plausiblen Gründen ganz plötzlich, quasi aus dem netten Hinterhalt, wieder zu unserer Entlastung wegfällen. Schön. Sozusagen.

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Susipedia

Außensitzer„Außensitzer“, der.. (m), unterdessen landläufiger Spezi der allgemeinen Menschheit, vorwiegend in Bussen und Bahnen zu finden. Seinen Namen verdankt er der kompromisslosen Besetzung  der Sitzplätze am Mittelgang öffentlicher Verkehrsmittel, auch und gerade wenn der Innenplatz frei ist.

Es gibt drei Gattungen der Außensitzer :

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Verkaufsoffener Sonntag – ganz in Weiß

Collage: Su Purol (Ars TexTrendi)

Was tut man nicht alles aus wahrer Zuneigung…mein hocherkälteter (wirklich!) Freund sitzt schniefend und ermattet vor mir. Er braucht Farbe. Für die Wände. Und für die seiner Tante. Und das kann nicht warten, denn es ist Schnäppchenfarbe. Ein superduper Sonderangebot. Three in two sozusagen, der Preis für einen Eimer  einfach mal so gespart. Und nur gültig an diesem Sonntag.

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