Eltern sein, ist nicht schwer- ein Schüler-Abo dagegen sehr

Collage: Su Purol - Ars TexTrendi

Collage: Su Purol – Ars TexTrendi

Wer hier in Berlin ein Abo für eine Schülermonatskarte abschließen oder ändern will, hat nicht wirklich viel zu tun. Nur ein paar Handgriffe. Quasi lächerlich wenig. Und zwar dies:

1. zu einem Infostand in der Nähe fahren (20 bis 50 Minuten, je nach Wohnort)

2. sich anstellen (fünf bis 60 Minuten, je nach Andrang)

3. sich einen Antrag aushändigen lassen (eine Seite mit Miniaturkästchen zum Ausfüllen und der Aufforderung, bitte deutlich zu schreiben) Weiterlesen

Und montags grüßt das U-Bahn-Tier

Foto und Collage:  Su Purol (Ars TexTrendi)

Foto und Collage:
Su Purol (Ars TexTrendi)

 

Montag morgen, ich begleite meinen Sohn zur Schule. Heute muß er etwas früher dort sein wegen einer Probe. Wir sind gut in der Zeit und kommen um 07.20 Uhr am U-Bahnsteig Rohrdamm an, fahren die Rolltreppe hinunter unter und erblicken das Display, berlinerverkehrsbetriebisch called „Daisy“, das uns freundlich, aber bestimmt ein: „Abfahrt in 12 Minuten“ zublinkt. Völlig aus dem BVG-Häuschen schnappen wir nach Luft, auf dem Bahnhof tummeln sich unzählige Schüler, die nun ebenfalls zu spät kommen werden ….was ist hier los? Weiterlesen

Die Auslese der Donna Kontrolletti

Collage: Su Purol (Ars TexTrendi)

Gestern auf dem Weg nach Potsdam. Ich sitze genüsslich in der Regionalbahn, lasse die Stadt an mir vorbei ziehen, die Sonne kitzelt durch die Scheiben meine Nase.

Plötzlich eine Stimme aus dem Off.

„Die Fahrscheine, bitte.“

Mein erster Impuls ist es, diesen Satz, der keiner ist, zu analysieren. Was genau sagen mir eigentlich diese Worte, übertragen auf andere Situationen wie „der Hund, bitte“, der Wald, bitte“, „der Eiffelturm, bitte“, „die …“

Ich werde unterbrochen durch einen heißen Schauer, der mich abrupt durchfährt. Verbunden mit einer in meinem Kopf nach vorne schnellenden Erkenntnis, der zügig drei weitere folgen. Weiterlesen

Der Tag, an dem ich das erste Mal abgeschleppt wurde

wikimedia commons by MyName Bantosh

wikimedia commons By MyName Bantosh

Nein, nicht, was ihr jetzt denkt. Ich meine richtig abgeschleppt, mit dem Wagen. Und das war so:

Am  Neujahrstag kam das heißgeliebte Auto meines Liebsten auf die unwillkommene Idee, das Getriebe aufzugeben. Einfach so. Ohne vorher zu fragen. Mitten auf der Autobahn. Inklusive Hänger. Und fünf Fahrinsassen. Fernab der Heimat selbstverständlich. Man gönnt sich ja sonst nix.

Nach souveränem Handling meines Freundes rollten wir schließlich ergeben auf einen Parkplatz. Der nun folgende Austausch mit dem ADAC ging so: Weiterlesen

S-Kapaden

S-Bahn-fahren macht wirklich Spaß. Du kannst ‘rausgucken, die verschiedenen Stadtansichten genießen, dich an den Verspätungsmeldungen oder Ausfallnachrichten erfreuen. Und wenn du dich an den Online-Fahrplan hältst, kannst du dich sogar verfahren. Abenteuer pur für kleines Geld.

Neulich musste ich bis zum S-Bahnhof Gesundbrunnen fahren. Auf der Anzeige stand:

S-Bahn Display Gesundbrunnen









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Gestern so irgendwie viel blöd in der U-Bahn

blödWährend ich mich an einer (freundlichen) Außensitzerin A.  unter Einbringung all meiner Yoga-Künste vorbei schlängele, die  auf den ersten Blick mit einer  Innensitzerin I.  in irgendeinem wie auch immer gearteten Verhältnis zu stehen scheint, höre ich zunächst nur das Wort „blöd“.

Bin selber gerade in einer blöden Verfassung und spitze die Öhrchen.

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Susipedia

Außensitzer„Außensitzer“, der.. (m), unterdessen landläufiger Spezi der allgemeinen Menschheit, vorwiegend in Bussen und Bahnen zu finden. Seinen Namen verdankt er der kompromisslosen Besetzung  der Sitzplätze am Mittelgang öffentlicher Verkehrsmittel, auch und gerade wenn der Innenplatz frei ist.

Es gibt drei Gattungen der Außensitzer :

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