Family High Part 1

Collage: Susanne Purol - Ars TexTrendi

Collage: Susanne Purol – Ars TexTrendi

Gestern Abend wurde im Hause Purol das heißgeliebte Tabu gespielt.

Für alle Unwissenden: Es gilt, ein Wort zu beschreiben, ohne es selbst und bestimmte, passende Begriffe zu verwenden. Ein Beispiel: Das gesuchte Wort ist „Langfinger“. Es dürfen nicht „Dieb, stehlen, Hand, kurz, sehen“ benutzt werden.

Söhnchen ist dran: „Wenn du etwas wissen willst, schaust du im …?“

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Von ganzen und halben Berlinern

Eben beim Bäcker:

Die Kundin vor mir bestellte: „Zwei ganze Pfannkuchen, bitte.“

Das inspirierte mich und ich bat im Anschluss direkt um zwei halbe Pfannkuchen.

„Halbe jibs nich“, war die niederschmetternde Antwort.
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Mückasanova

insects-820484_1280Ich bin äußerst begehrt. Wollte ich euch mal mitteilen.

Bei einer Mücke.

Die sich bis fast in die Mitte des Novembers rüber rettet, um sich dann des Nächtens auf ihr Objekt der Begierde zu stürzen (also auf mich) und zu beglücken (also sich). Um mir ihre Liebesbotschaft in Form eines juckenden Etwas am Handgelenk zu hinterlassen.

Bin fassungslos. Und hätte niemals gedacht, das je zu sagen, aber: Ich möchte nicht mehr begehrt werden.

Das könnt ihr gerne an alle Mücken dieser Welt weiterleiten. Möglichst eindringlich, bitte.

Sie will doch nur spielen

Mein 15jähriger Sohn bastelt sich seinen neuen Computer selbst zusammen. Nur bei einer Sache braucht er Hilfe, ich soll irgendwas gegen irgendwas drücken, damit er es festsurren kann.

Ich sage ihm, ich wolle noch einen Auftrag zu Ende bearbeiten, dann sei ich für ihn da. Kurze Zeit später bin ich soweit.

Er: „Mami, ich brauche noch sechs Minuten, bis dahin kannst du dich bitte noch selber beschäftigen.“

Ich (nach einer Minute): „Mir ist langweilig.“
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Warum aus dem Staubsauger ein Saubstauger wurde

Vorgestern noch prahlte ich damit, dass ich mich in diverse technischen Geräte einfuddeln könne – also auch ins Einrichten eines neuen Telefons, Computers oder Deaktivieren eines Atomkraftwerks.

Dann wurde mein Staubsauger geliefert.

Reglos hockte ich auf dem Boden.
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Eltern sein, ist nicht schwer- ein Schüler-Abo dagegen sehr

Collage: Su Purol - Ars TexTrendi

Collage: Su Purol – Ars TexTrendi

Wer hier in Berlin ein Abo für eine Schülermonatskarte abschließen oder ändern will, hat nicht wirklich viel zu tun. Nur ein paar Handgriffe. Quasi lächerlich wenig. Und zwar dies:

1. zu einem Infostand in der Nähe fahren (20 bis 50 Minuten, je nach Wohnort)

2. sich anstellen (fünf bis 60 Minuten, je nach Andrang)

3. sich einen Antrag aushändigen lassen (eine Seite mit Miniaturkästchen zum Ausfüllen und der Aufforderung, bitte deutlich zu schreiben) Weiterlesen

Knapp daneben ist auch vorbei

thanks to splitshire.com

thanks to splitshire.com

Es gibt da diese neue, sommerlich angehauchte Werbung von Heiß & Männlich, wo auf einem leicht überdimensionierten Plakat ein blondgelockter Jüngling zum Kauf von wüsten Safari-Shorts in dezentem Sandbeige animieren soll.

Er schaut dir direkt in die Augen und du denkst:

Weil dir nicht wirklich einfällt, was du denken sollst, versuchst du es noch einmal: „Wow, der sieht ja …“ Weiterlesen