Family High Part 1

Collage: Susanne Purol - Ars TexTrendi

Collage: Susanne Purol – Ars TexTrendi

Gestern Abend wurde im Hause Purol das heißgeliebte Tabu gespielt.

Für alle Unwissenden: Es gilt, ein Wort zu beschreiben, ohne es selbst und bestimmte, passende Begriffe zu verwenden. Ein Beispiel: Das gesuchte Wort ist „Langfinger“. Es dürfen nicht „Dieb, stehlen, Hand, kurz, sehen“ benutzt werden.

Söhnchen ist dran: „Wenn du etwas wissen willst, schaust du im …?“

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Sie will doch nur spielen

Mein 15jähriger Sohn bastelt sich seinen neuen Computer selbst zusammen. Nur bei einer Sache braucht er Hilfe, ich soll irgendwas gegen irgendwas drücken, damit er es festsurren kann.

Ich sage ihm, ich wolle noch einen Auftrag zu Ende bearbeiten, dann sei ich für ihn da. Kurze Zeit später bin ich soweit.

Er: „Mami, ich brauche noch sechs Minuten, bis dahin kannst du dich bitte noch selber beschäftigen.“

Ich (nach einer Minute): „Mir ist langweilig.“
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Die Hüter der Macht oder: was passiert, wenn ich mich verlaufe

Collage: Su Purol (Ars Textrendi) thanks to pixabay.com

Collage:
Su Purol (Ars Textrendi)
thanks to pixabay.com

Mein Liebster fragte mich am Hörer, ob ich nicht Lust hätte, an dem 5-km-Staffellauf der Berliner Wasserbetriebe im Tiergarten teilzunehmen. Um mich von meiner spontanen Seite zu zeigen, flötete ich begeistert: „Klar.“

Was ich nach dem Auflegen spontan bereute.

1. Ich kannte die Staffelgruppe, in der ich laufen sollte, nicht. Und neige zum fremdeln. Weiterlesen

Kinn-lade ‚runter

Eben im Café. Warte auf einen Kunden. Zwei Frauen nehmen Platz am Nebentisch.

Collage: Su Purol (Ars TexTrendi)

Collage:
Su Purol (Ars TexTrendi)

Die Eine (ganz spontan): „Also, ick lade dit von meinem Handy hier runter uff dit rüber. Dann lade ick dit von dem auf dit runter.“

Pause. Sie denkt nach, das kann man sehen. Die Andere sitzt in offener, ja gespannter Haltung ihr gegenüber.

Es geht weiter: “ Und wenn wa dann bei dir zuhause sind, lade ick dit wieder von dem andern auf dit rüber.“

Kurzes Nachdenken ihrer Freundin/Bekannten/man weiß es nicht.

Sie (die Freundin/Bekannte/man weiß es nicht) stellt die allumfassende Frage:

“ Ach. Aber dit jeht nich‘, dasde dit von dem runterladen tust?“

Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen. Und nu bin icke jespannt. Uff dit Antwort.

Die kommt auch prompt: “ Nee. Dit jeht jetzte nich.“

Schade. Wäre dit jetzte jegangen, hätt ick mir abba so ‚was von jefreut.

Ordnung ist ein nervig Leben

thanks to  Peter van der Sluijs via Wikimedia Commons Collage:  Su Purol (Ars TexTrendi)

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Peter van der Sluijs via Wikimedia Commons
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Su Purol (Ars TexTrendi)

 

Eben beim Laufen im grünen, natürlichen Wald höre ich das natürlich vollkommene Geräusch eines … Weiterlesen

Rappers DeLachsalve

Steven Straiton (originally posted to Flickr as Gorilla) via Wikimedia Commons magazine via Wikimedia Commons Collage: Su Purol (Ars TexTrendi)

Gestern Abend: Youtube-Rapper-Stunde mit meinem 13jährigen Sohn. Ich konnte mit Grandmaster Flash und Sugar Hill Gang punkten, dass ich sogar die Texte mitsingen und den Takt mittrommeln konnte, hat mich ansehenstechnisch ein Minimüh nach oben gebracht. Auf jeden Fall durfte ich teilhaben an Snoop Dog, Dame und: 50 Cent – Straight to the Bank

Bei dem slangenden Genuschel war uns nicht ganz klar, was uns der Mann für eine Message übermitteln will. Und meine Englisch-Kenntnisse setzen bei z. B. „Lambo maggot, my fo‘ fo‘ faggot“ leider komplett aus. Also haben wir bei google eine Übersetzung angefordert.

Das war das Ergebnis: Weiterlesen

Radio-Head-Banging

baby-215303 kleinSo leicht bringt mich ja nix auf die Palme. Aber es gibt da diese eine Werbung im Radio … die lässt mich zum selbstbrabbelnden Monster mutieren, dass völlig ferngsteuert Schimpftiraden von sich gibt und mit dem Kopf gegen die Wand donnert (zugegeben: nur mit der Kraft eines Wattebauschs).

Und das geht so: Weiterlesen